
Interessante Ideen mit Auswirkungen - Die 4-Stunden-Woche ist etwas aufreißend gemacht - allein schon der Titel - allerdings steckt dahinter ein interessantes Motiv. Es geht darum, sein Berufs- und Lebensziel zu entdecken. Auf dem Weg dahin beschreibt Timothy seine Erfahrungen und regt dazu an, selbst diesen Weg zu gehen.Fazit: interessante Inputs, die verändern können.
Viele alte Hüte - Der Autor hat auf ganz nette Weise viele Methoden und Prinzipien zusammengetragen und mit seinen eigenen Erfahrungen garniert. Wenn man allerdings vorher schon mal über den Tellerrand geschaut hat, findet man wenig Neues.Wenige der Vorschläge sind wirklich brauchbar, vor allem weil Ferriss von sich auf viel zu viele andere schließt.Dem Buch hätte es auch sehr gut getan als 4-Stunden-Version zu erscheinen. Man muss sehr viel Füllmaterial lesen, um an die entscheidenden Stellen zu geraten.Jedenfalls dürfte Ferriss seit dem Erfolg des Buches wirklich eine 4-Stunden-Woche genießen.
Nichts Neues, Herr Besserwisser - Warum sich das Buch so gut verkauft erklärt sich von selbst, wenn man es liest. Nicht, weil der Inhalt so gut und weltbewegend neu ist, sondern weil Herr Ferriss gerissene Methoden vermittelt, wie man Zeug verkauft, das eigentlich gar keiner braucht. Anfangs beschreibt er seine fast schon peinliche Desorganisation und Unprofessionalität, bis sich dann aufgrund der Lektüre des Pareto-Prinzips sein Leben radikal ändert. Ist das etwas Neues? Ein Mensch, den diese Erkenntnis trifft, ist deswegen noch lange kein Held! Und stellt noch lange kein neues Ideal für Unternehmer da, denn wenn jeder nach den Methoden von Herrn Ferriss Geld verdienen wollte, gäbe es bald keine unterbezahlten Dritte-Welt-Länder-Angestellten mehr, die es für sein vorgestelltes Modell braucht und auf dem er seine ganze Idee aufbaut. Sein outsourcing für den kleinen Mann Modell ist jetzt schon überholt, denn die grossen Firmen mussten auch draufkommen, dass es langfristig nicht klappt. Wozu brauche ich einen Inder, der meinem Partner Liebesbriefe schreibt - wo bleibt hier die gewonnene Lebensqualität, von der er hier so schreibt? Ein paar gängige Marketingtipps hier und da, einseitige Tipps um sich ein Leben in Saus und Braus mittels eines online portals zu schaffen. Vielleicht für 2% der Leser brauchbar und interessant, aber nichts, was ein Heer von NR (new riches im Fachjargon des Autors) generieren könnte. Ein fast nicht enden wollendes Aufzählen von amerikanischen website links, die für einen Europäer nutzlos sind, ebenso die auf die persönliche und sehr amerikanische beschränkte Weltsicht des Autors. Er versucht, ganz, ganz persönliche Erfolgserlebnisse global und universell zu predigen und merkt dabei nicht, dass sich seine Methoden noch keine 3 Jahre bewährt haben. Seine Methoden sind teilweise sogar abstossend, rücksichtslos und unfair. Alles andere als nachhaltig. Das einzige, worin ich mit ihm übereinstimme ist die Tatsache, dass die heutige Gesellschaft zu sehr am 9-5 Modell hängt und die tatsächlichen Arbeitszeiten wesentlich effizienter und kürzer ausfallen könnten. Jedoch wird das Ferriss-Modell nicht die Welt verändern, sondern nur sein ganz persönliches, denn er lebt ja ganz gut davon. Ein zweites Mal würd ich das Buch nicht mehr kaufen.
Es ist möglich mit wenig Arbeit viel Geld zu verdienen... - ...wie bereits in dem esoterischen Ratgeber Das Spiegel-Phänomen beschrieben, hängt die eigene Lebensqualität von der inneren Einstellung ab. Wenn man an diese These mit großen Zweifeln herangeht, manifestiert sich diese innere Haltung und man muss weiter das tun, woran man im Grunde glaubt: Viel arbeiten für wenig Geld. Viel Spaß dabei.
bezieht sich auf die englische ausgabe... - hallo erstmal,ich habe dieses buch gefressen!amerikanisch, schnell, einfach, praktisch und so angelegt, daß man die schritte in den kapiteln nachmachen kann.viel hilfreiche links im www (auch wenn es mit etwas recherche bessere gibt - aber es ist ein anhaltspunkt und funktioniert)wäre auch interessante lektüre für so einige chefs! wir sind im 21. jahrhundert und die arbeitsrituale aus dem vergangenen jahrhundert sind einfach nicht mehr zeitgerecht - warum surfen so viele menschen während der arbeitszeit im www - weil sie ihre zeit im büro absitzen müssen. muss ich heut zu tage noch im büro arbeiten? kann nicht die selbe arbeit mit laptop, internet und rufumleitung auch von zu hause aus bewältigt werden??? denken sie mal nach liebe chefs!und geben sie ihren angestellten eine faire chance! sie werden es ihnen mit produktivität danken!!!